<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Konzerte, Plattenkritiken, Fotos, Gedanken</description><title>eat the music</title><generator>Tumblr (3.0; @stoeff)</generator><link>http://stoeff.tumblr.com/</link><item><title>Meine 8 liebsten TV-Serien 2012 - und 4 Enttäuschungen</title><description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die &amp;#8220;alten Schlachtrösser&amp;#8221; schlugen sich am besten letztes Jahr - die Neuen hatten es da nicht leicht. Das war mein TV-Jahr 2012.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/c9338beeb1baf8dd474bd35d341da914/tumblr_inline_mfzpdkAHNv1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;b&gt;&lt;br/&gt;
BREAKING BAD (AMC, Season 5, Teil 1)&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Todkranker Chemielehrer produziert Chrystal Meth und steigt innert Monaten zum Drogenbaron auf - diese Show gehört auch in ihrem 5. Jahr immer noch zum Unterhaltsamsten, was man in Sachen TV-Serien derzeit sehen kann: Momente von absurder, grimmiger Komik, gepaart mit plötzlicher Gewalt und Momenten zum Nägelkauen, exzellent gespielt, grandios orchestriert und perfekt geschrieben. Nächstes Jahr laufen die letzten 8 Folgen - und das bedeutet, dass die Story (gemäss &amp;#8220;Breaking Bad&amp;#8221;-Erfinder Vince Gilligan&lt;i&gt; &amp;#8220;a story about a man who transforms himself from Mr. Chips into Scarface&amp;#8221;)&lt;/i&gt; unaufhaltsam auf ihr Ende zusteuert. Schön wird&amp;#8217;s nicht. Zum Glück.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;MAD MEN (AMC, Season 5)&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Rassentrennung, Beatles, Rolling Stones, LSD, Jaguar, Selbstmord, Prostitution, Hare Krishna, Treue, Untreue, Fettsucht, Jugendunruhen - die Welt um Don Draper dreht sich immer schneller, und es ist ein grosses Vergnügen, ihn dabei zu beobachten, wie er darin untergeht. Das Niveau dieser meisterhaften Serie ist immer noch verdammt hoch. Und mit dem Schluss der Folge 8 &amp;#8220;Lady Lazarus&amp;#8221; gelang den Machern wahrscheinlich die beste Szene des Jahres.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;BORGEN (DR1, Staffel 1)&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Die Geschichte einer moderaten dänischen Parteichefin, die plötzlich Dänemarks erste weibliche Premierministerin wird, ist beste Unterhaltung für Polit-Interessierte. Am besten im dänischen Original zu geniessen (Tipp: BBC4 zeigt die 2. Staffel ab 5. Januar mit englischen Untertiteln). NBC hat sich offenbar schon die Rechte für ein US-Remake gesichert. Keine Ahnung, wie die diese typisch europäische Story veramerikanisieren wollen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;VEEP (HBO, Season 1)&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Die US-Version der britischen Polit-Comedy &amp;#8220;The Thick Of It&amp;#8221; ist ein Volltreffer und Julia Louis-Dreyfuss (Elaine aus &amp;#8220;Seinfeld&amp;#8221;) als US-Vizepräsidentin eine Wucht. Das Comedy-Highlight des Jahres - und die beste neue Serie, die ich gesehen habe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;BOARDWALK EMPIRE (HBO, Season 3)&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Das Prohibitions-Gangster-Drama hat in der 3. Staffel seinen Rhytmus gefunden. Es gibt zwar immer noch unglaublich viele Figuren und Handlungsstränge, bei denen man nicht immer durchblickt, aber die Geschichten sind fesselnd und überraschend. Das Staffelmotto &amp;#8220;You can&amp;#8217;t be half a gangster&amp;#8221; wird konsequent durchgezogen - und so bleibt &amp;#8220;Boardwalk Empire&amp;#8221; die US-Serie mit dem wahrscheinlich höchsten Leichenberg. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;GAME OF THRONES (HBO, Season 2)&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Erst am Ende der zweiten Staffel dieser Fantasy-Blut-Orgie wurde mir bewusst, wie viele der verschiedenen Handlungsstränge sich praktisch nicht entwickelt haben. Die Tatsache, dass ich dies beim Gucken nicht merkte, zeigt, wie unterhaltend &amp;#8220;Game Of Thrones&amp;#8221; ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;EPISODES (Showtime, Season 2)&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Die Komödie um zwei britische Serienautoren &lt;i&gt;lost in US-TV&lt;/i&gt; ist nicht ohne Mängel. Aber in der zweiten Staffel gelangen ein paar grossartige Momente. Und Matt LeBlanc (Joey aus &amp;#8220;Friends&amp;#8221;) spielt die fiktionale Version seiner selbst mit grosser Fallhöhe und ohne Rücksicht auf Verluste.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;GIRLS (HBO, Season 1)&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Es gehört schon fast zum guten Ton, &amp;#8220;Girls&amp;#8221; zu mögen, bevor die Serie im deutschen Sprachraum überhaupt zu sehen ist. Aber die Show um Mittzwanziger-Frauen in New York ist tatsächlich sehr unterhaltsam, überraschend und auf eine sehr sympathische Art sexy. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;b&gt;DIE ENTTÄUSCHUNGEN&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;
Zuoberst steht &lt;b&gt;&amp;#8220;The Newsroom&amp;#8221;&lt;/b&gt; (HBO) - eine Show, in die ich soviel Hoffnungen setzte. Es hätte so schön sein können: &amp;#8220;West Wing&amp;#8221;-Autor Aaron Sorkin (!) entwickelt für HBO (!) eine Serie über eine TV-Nachrichtensendung (!) und deren Moderator, der ein wütendener Republikaner ist! Herausgekommen ist leider eine seltsam sentimentale Sendung mit wenig Pfeffer, dafür mit unnötigen Slapstickeinlagen und noch unnötigeren Drei- und Viereck-Liebesgeschichten. Dass Sorkin manche Handlungsstränge fast 1:1 aus früheren Sendungen wie &amp;#8220;West Wing&amp;#8221; kopierte, hätte ich ihm noch durchgehen lassen. Dass er aber seine Figuren so sehr liebt, dass keine von ihnen ein richtiges Arschloch sein kann, ist im Jahr 2012 eigentlich unverzeihlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die zweite grosse Enttäuschung war die zweite Staffel des Thrillers &amp;#8220;&lt;b&gt;Homeland&amp;#8221; (Showtime&lt;/b&gt;). Was in der ersten Staffel so grossartig begann, wurde in der zweiten Staffel mit ärgerlichen Plots, Patzern und Zugeständnissen an den Agentenstory-Massengeschmack zunichte gemacht. Die dritte Staffel wird zeigen, ob die Macher dieses Schiff noch vor dem Untergang retten können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch die zweite Staffel von &lt;b&gt;&amp;#8220;The Killing&amp;#8221;&lt;/b&gt; (AMC) war &lt;i&gt;für d&amp;#8217;Füchs&lt;/i&gt;. Weil die erste Staffel in Charakter-Zeichnung und Atmosphäre so stark war, liess ich es zuerst noch durchgehen, dass manche Wendungen an den Haaren herbeigezogen und manchmal haarsträubend und ärgerlich waren. Doch leider wurde es nicht mehr besser - und die Serie zurecht nach dem Ende der zweiten Staffel abgesetzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und da war schliesslich noch der Pilotfilm zu &lt;b&gt;&amp;#8220;Derek&lt;/b&gt;&amp;#8221;, der neuen Serie des britischen Comedy-Genies Ricky Gervais. Nach der missglückten &amp;#8220;The Office&amp;#8221;-Variation &lt;b&gt;&amp;#8220;Life&amp;#8217;s Too Short&amp;#8221; &lt;/b&gt;scheint sich mit &amp;#8220;Derek&amp;#8221; (die ganze Serie läuft ab 2013) der zweite kreative Flop anzukünden. Gervais versucht sich im Genre der Sozialkomödie und spielt die Hauptrolle des liebenswerten, geistig zurückgebliebenen Dereks, der in einem Altersheim wohnt. Im Pilotfilm sah ich aber nur Gervais, wie er mit seltsamer Frisur Grimassen schneidet und irgendwas murmelt. Ich fand&amp;#8217;s weder lustig noch berührend.&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/39414610473</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/39414610473</guid><pubDate>Tue, 01 Jan 2013 23:33:00 +0100</pubDate><category>TV-Serien</category></item><item><title>Meine 10 Lieblingsalben 2012</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Diese Alben werden mir vom Jahr 2012 bleiben. Die Aufstellung ist alphabetisch, ohne wertend zu sein.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="image" src="http://media.tumblr.com/1a67a21beecddc69547c7c7cb231eff2/tumblr_inline_mfplf7OQoi1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ANTONY &amp;amp; THE JOHNSONS - Cut The World&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt;Die Stimme des New Yorker Sängers Antony &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Hegarty&lt;/span&gt;&lt;span&gt; ist immer noch seltsam und seine Art zu singen gewöhnungsbedürftig. Aber er machte es einem noch nie einfacher, ihn kennen zu lernen wie auf diesem Orchester-Album.&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BEN FOLDS FIVE - The Sound Of The Light Of The Mind&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;Das amerikanische Piano-Bass-Schlagzeug-Trio ist nach 10 Jahren Trennung wieder zusammen – die Musik ist noch besser geworden. (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/32215785188/ben-folds-five-the-sound-of-the-life-of-the-mind" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BOB DYLAN - Tempest&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;!--StartFragment --&gt;Das beste Bob Dylan-Album seit 10 Jahren ist zwar kein Meisterwerk, aber unverkennbar das Werk eines Meisters. Das &lt;a href="http://www.rocktownhall.com/blogs/whats-bob-dylans-worst-album-cover" target="_blank"&gt;Albumcover&lt;/a&gt; ist dagegen nicht einmal das Werk eines Amateurs. (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/31750847420/bob-dylan-tempest-2012" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;)&lt;!--EndFragment --&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;STEPHAN EICHER - L&amp;#8217;Envolée&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;span&gt;30 Jahre nach seinem ersten Hit „Les &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Filles&lt;/span&gt;&lt;span&gt; Du &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Limmatquai&lt;/span&gt;&lt;span&gt;“ ist Stephan Eicher immer noch einer der interessantesten Schweizer Musiker. Sein neues Album ist kurz, virtuos, perfekt. Vielleicht das beste Eicher-Album in 20 Jahren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;HERBERT GRÖNEMEYER - I Walk&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt; &lt;!--StartFragment --&gt;&lt;span&gt;Herbert Grönemeyer ist auf Englisch der sorgfältigere, vielfältigere, wärmere, interessantere und bessere Musiker. (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/34049754278/herbert-groenemeyer-i-walk-2012" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;) &lt;/span&gt;&lt;!--EndFragment --&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;SOPHIE HUNGER - The Danger Of Light&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Die Musik von Sophie Hunger hatte schon immer viel Seele. Nun hat sie auch noch viel Soul. (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/33102439343/sophie-hunger-the-danger-of-light-2012" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;KETTCAR - Zwischen den Runden&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;10 Jahre nach ihrem grossartigen Debüt sind Kettcar immer noch Kettcar. Aber man hört, wie sich die Band musikalisch weiterentwickelte und erwachsener wurde. Ein Album, das mit wiederholtem Anhören wächst. (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/17896750499/kettcar-zwischen-den-runden-2012" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MUMFORD &amp;amp; SONS - Babel&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Keine Musik für Zyniker. Zum Glück bin ich keiner. (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/32688443223/mumford-sons-babel-2012" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BRUCE SPRINGSTEEN - Wrecking Ball&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Kurz nach Erscheinen konnte ich mich mit diesem Album nicht anfreunden. Damals ahnte ich noch nicht, dass mich diese wütend trotzigen Songs dennoch durchs ganze Jahr begleiten würden. Ich denke, das grossartige, 3-einhalbstündige &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/sets/72157630518200154/" target="_blank"&gt;Springsteen-Konzert im Letzigrund&lt;/a&gt; hatte etwas damit zu tun. Eines der besten Konzerte, das ich je gesehen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ZÜRI WEST - Göteborg&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;!--StartFragment --&gt;&lt;span&gt;Dieses Jahr war es genau 20 Jahre her, seit ich das erste Mal ein Konzert von &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Züri&lt;/span&gt;&lt;span&gt; West besuchte (im März 1992 im &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Ustermer&lt;/span&gt;&lt;span&gt; Stadthofsaal). Jetzt, 20 Jahre später, besuche ich immer noch &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Züri&lt;/span&gt;&lt;span&gt; West-Konzerte, und es ist jedes Mal wieder eine &lt;/span&gt;&lt;span&gt;grosse&lt;/span&gt;&lt;span&gt; Freude, diese Band live zu sehen. Und auch auf Platte sind &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Züri&lt;/span&gt;&lt;span&gt; West immer noch ein Erlebnis. „Göteborg“ ist ein entspanntes Album einer Band, die genug erlebt und geleistet hat, um nicht mehr allen Ansprüchen genügen zu müssen. So ist “Göteborg” eines ihrer musikalisch reichsten Alben geworden. (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/20126830213/zueri-west-goeteborg-2012" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/38981221166</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/38981221166</guid><pubDate>Thu, 27 Dec 2012 22:59:00 +0100</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Bob Dylan</category><category>Ben Folds</category><category>Herbert Grönemeyer</category><category>Stephan Eicher</category><category>Sophie Hunger</category><category>Kettcar</category><category>Mumford &amp;amp; Sons</category><category>Bruce Springsteen</category><category>Züri West</category><category>Anthony &amp;amp; The Johnsons</category></item><item><title>Auf LP-Grösse hat das Beatles-Cover von “Revolver”...</title><description>&lt;img src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_mei1vqU6Ts1qahieqo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Auf LP-Grösse hat das Beatles-Cover von “Revolver” eine noch bessere Wirkung.&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/37178928161</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/37178928161</guid><pubDate>Tue, 04 Dec 2012 10:19:02 +0100</pubDate></item><item><title>Wow: was für ein grossartiger Teaser zum neuen Nick Cave-Album:</title><description>&lt;iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/aK59GDfWvsg?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Wow: was für ein grossartiger Teaser zum neuen Nick Cave-Album:&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/36909184427</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/36909184427</guid><pubDate>Sat, 01 Dec 2012 00:33:14 +0100</pubDate></item><item><title>Herbert Grönemeyer - I Walk (2012)</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Könnte es sein, dass Herbert Grönemeyer auf englisch der bessere Musiker ist als auf deutsch? Sein neues englisches Album könnte diesen Schluss zulassen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_mc9d0q8FKQ1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herbert Grönemyer, der erfolgreichste deutschsprachige Popmusiker aller Zeiten, singt englisch? Das ist schon fast seit 25 Jahren keine Kuriosität. 1988 veröffentlichte Grönemeyer mit &amp;#8220;What&amp;#8217;s All This&amp;#8221; eine Auswahl seiner deutschen Songs auf englisch, und 1993 brachte er das gesamte &amp;#8220;Chaos&amp;#8221;-Album auf englisch heraus. Mehr als ein netter Versuch war das aber nie - die Arrangements waren deckungsgleich mit jenen auf den deutschen Originalen, und die Texte hörten sich ungelenk an. Man hatte nie das Gefühl, Grönemeyer nehme das englische Experiment sehr ernst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders jetzt auf &amp;#8220;I Walk&amp;#8221; - das ist ein ganz anderes Kaliber. Hier begnügt sich Grönemeyer nicht mit einer englischen Greatest Hits-Zusammenstellung, sondern liefert ein wirklich eigenständiges Album für den englischen Markt ab. Die Songs, ein Querschnitt durch seine letzten drei Alben mit einzelnen englischen Originalen, fügen sich zu einem stimmigen Gesamtwerk zusammen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dabei entdeckt man einen richtig neuen Grönemeyer. Er versteckt sich nicht hinter grossen, lauten Arrangements, sondern ist ein sicherer, ernstzunehmender Sänger mit einer exzellenten Band. Der Sound dieses Albums ist warm, oft ruhig, überhaupt nicht aufdringlich, fast schon reduziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und Grönemeyer singt so sorgfältig wie sonst fast nie in deutsch. Liegt es daran, dass er sich nicht hinter seinen ausgeklügelten Texten verstecken kann? Auf alle Fälle könnte man Grönemeyer fast schon mit einem Soulsänger verwechseln, zum Beispiel im wunderbar neu arrangierten &amp;#8220;Flugzeuge im Bauch&amp;#8221; (&amp;#8220;Airplanes In My Head&amp;#8221;) oder im neuen Singalong &amp;#8220;Same Old Boys&amp;#8221;. Der Titelsong (im Original &amp;#8220;Ich versteh&amp;#8221; von 2007) macht erst jetzt auf englisch richtig Sinn, &amp;#8220;Stand der Dinge&amp;#8221;, 1998 noch ein Drum &amp;amp; Bass-Versuch, kommt hier fast kammermusikalisch daher. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die prominenten Gäste (&lt;a href="http://soundcloud.com/u2news/mensch-herbert-gr-nemeyer" target="_blank"&gt;U2&amp;#8217;s Bono bei &amp;#8220;Mensch&amp;#8221;&lt;/a&gt;, James Dean Bradfield von den Manic Street Preachers als Gitarrist und &lt;a href="http://soundcloud.com/groenlandrecords/herbert-gr-nemeyer-will-i-ever" target="_blank"&gt;Anthony Hegarty als Duettpartner beim intensiven &amp;#8220;Will I Ever Learn&amp;#8221;&lt;/a&gt;) drängen sich zum Glück nicht auf - in den Verdacht, er wolle sich mit ihnen einfach zusätzliche PR in England holen, kommt Grönemeyer nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf &amp;#8220;I Walk&amp;#8221; hören wir einen Grönemeyer, den wir auf seinen deutschen Alben so noch nie zu hören bekamen. Einen Grönemeyer, der musikalisch nicht einfach mit dem Bulldozer alles niederwalzt, sondern einen Grönemeyer, der vorsichtiger, vielschichtiger vorgeht. Einen Grönemeyer, den wir uns auch auf deutsch wünschen würden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es könnte tatsächlich sein, dass Herbert Grönemeyer auf englisch der bessere Musiker ist als auf deutsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.groenemeyer.de/" target="_blank"&gt;groenemeyer.de&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;EAT THE MUSIC: &lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/tagged/herbert%20gr%C3%B6nemeyer" target="_self"&gt;Alle Grönemeyer-Artikel&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;LIVE-FOTOS: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/collections/72157624720759606/" target="_blank"&gt;Grönemeyer live in Zürich / Montreux / Bern&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/34049754278</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/34049754278</guid><pubDate>Sun, 21 Oct 2012 22:09:34 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Herbert Grönemeyer</category></item><item><title>Herbert Grönemeyer - I Walk (Album Teaser)</title><description>&lt;iframe width="400" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/hKaPZ6Ui0Xw?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Herbert Grönemeyer - I Walk (Album Teaser)&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/34046979115</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/34046979115</guid><pubDate>Sun, 21 Oct 2012 21:31:17 +0200</pubDate></item><item><title>Tori Amos - Gold Dust (2012)</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue, kitschige Kleider für Toris Mädchen. Leider ist dieses Orchesteralbum sein Geld nicht wert. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_mc9brwX6EM1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich stehe der Idee von Popmusikern, die ihre alten Lieder mit Orchesterarrangements aufpeppen, grundsätzlich nicht so kritisch gegenüber, wie man das denken könnte. Wenn es die Musiker und ihre Arrangeure richtig anstellen, kann dabei (im besten Fall) spannende oder (wenigstens) berührende Musik herauskommen. Aktuellstes Beispiel ist Anthony Hegarty, der seinen sowieso schon sehr orchestralen Songs mit den klassischen Arrangements die perfekte Form gibt (Album: &lt;a href="http://soundcloud.com/secretlycanadian/antony-and-the-johnsons-cut" target="_blank"&gt;&amp;#8220;Cut The World&amp;#8221;&lt;/a&gt;). Sogar &lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/700299471/sting-vs-peter-gabriel" target="_self"&gt;Sting und Peter Gabriel&lt;/a&gt; lieferten vor kurzem keine schlechten Orchester-Alben ab. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im weniger guten Fall kommt es so heraus wie mit &amp;#8220;Gold Dust&amp;#8221; von Tori Amos. Frau Amos liess ihre Songs vom niederländischen Metropole Orchestra aufmotzen. Man fragt sich bloss, weshalb. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Denn ist ist ja so, dass die Songs von Tori Amos schon von Anfang an nicht unbedingt durch Abwesenheit eines Orchesters auffielen. Schon auf ihrem (formidablen) Debüt &amp;#8220;Little Earthquakes&amp;#8221; (1992) und dem Nachfolger &amp;#8220;Under The Pink&amp;#8221; (1994) enthielten die besten Songs wunderbare Streicherarrangements (&amp;#8220;China&amp;#8221;, &amp;#8220;Winter&amp;#8221;, &amp;#8220;Silent All These Years&amp;#8221;, &amp;#8220;Pretty Good Year&amp;#8221;). Und viele dieser Songs finden sich nun auch auf &amp;#8220;Gold Dust&amp;#8221; wieder. Die Arrangements klingen praktisch unverändert - einfach opulenter, breiter, mit grösserem Orchester aufgenommen. Die Songs werden dadurch aber nicht besser - und meistens klingen sie sogar routinierter, abgeklärter als im Original. Und manchmal nimmt das neue Arrangement den Songs sogar die Kraft - &amp;#8220;Precious Things&amp;#8221; zum Beispiel klang noch nie so blutarm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tori Amos bezeichnet ihre Lieder gern als ihre girls, ihre Mädchen. Mit &amp;#8220;Gold Dust&amp;#8221; hat sie ihren Mädchen (manche davon sind schon keine Teenager mehr) einfach neu eingekleidet. Etwas kitschiger, übertriebener, mit viel Make-up. Dabei hätten sie in Hemd und Latzhose viel besser ausgesehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;LIVE-FOTOS: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/collections/72157624596231565/" target="_blank"&gt;Meine Tori Amos-Konzertfotos&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/34046824760</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/34046824760</guid><pubDate>Sun, 21 Oct 2012 21:29:10 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Tori Amos</category></item><item><title>Am Anfang waren Del Amitri</title><description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Vor genau 15 Jahren startete ich meine Sammlung mit Konzert-Setlisten.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_mbod2fISWX1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der 9. Oktober 1997 war ein verregneter Tag in Zürich. Als ich endlich im alten Palais Xtra (noch nicht im Limmathaus) drin war, war ich platschnass. Aber das machte nichts - während des Konzerts an diesem Abend war es sowieso heiss und schwitzig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An jenem Abend traten Del Amitri aus Schottland im Xtra auf - eine meiner Lieblingsbands zu jener Zeit. Das Konzert war laut und überraschend rockig, die Band in guter Stimmung. Ich stand direkt vor der kleinen Bühne. Dass ich mir am Schluss des Konzerts die Setliste krallte, die am Bühnenmonitor von Sänger Justin Currie klebte, war wohl eher ein Reflex. Vielleicht auch der Wunsch, von diesem schönen Abend ein Souvenir zu haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und seither gehört die Jagd auf die Setliste an Konzerten bei mir einfach dazu. Wenn ich an Konzerten vor der Bühne stehe - und ich stehe oft vor der Bühne - dann nehme ich mir wann immer möglich die Setliste mit. Manchmal muss man bei den Roadies betteln, manchmal braucht&amp;#8217;s ein nettes Lächeln meiner Frau, manchmal eine Portion Frechheit oder ein kleines Wettrennen mit anderen Setlisten-Sammlern (von denen gibt es immer mehr). Und bei Züri West kam&amp;#8217;s sogar schon einmal vor, dass Kuno Lauwne die Setlist extra für mich aus der Garderobe holen liess, als er mich vor der Bühne sah.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So kamen über die Jahre über 50 Setlisten zusammen, handeschriebene, getippte, kopierte, verzierte, zerknüllte und signierte. Aus Zürich, Basel, Genf, Montreux oder Bern. Und angefangen hat alles mit einem Konzert von Del Amitri vor genau 15 Jahren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/sets/72157622577869989/" target="_blank"&gt;Hier gibt&amp;#8217;s alle Setlisten zu sehen&lt;/a&gt; (u.a. mit R.E.M., Stephan Eicher, Beck, Züri West, Kettcar)..&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/33293800112</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/33293800112</guid><pubDate>Wed, 10 Oct 2012 13:42:00 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Setlists</category></item><item><title>Sophie Hunger - The Danger Of Light (2012)</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es hat einen Grund, weshalb ich nun mindestens eine Woche warte, bis ich meine Meinung zu einem neuen Album abgebe. Das vierte Sophie Hunger-Album wurde in wenigen Tagen von einem etwas ziellosen Werk zu einer richtig spannenden Angelegenheit.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_mbjdf5II231qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den ersten paar Hördurchgängen von &amp;#8220;The Danger Of Light&amp;#8221; fiel mir vor allem der Sound auf: jazziger ist er geworden, wärmer, aufgenommen mit zwei Bands (ihrer Schweizer Band und einer Band aus amerikanischen Musikern) - und trotzdem wie aus einem Guss, wie man so floskelt. Die Songs dagegen kamen mir zu Beginn etwas gar ziellos vor, ich konnte mich darin nicht so gut zurechtfinden. Zum Glück nahm ich mir die Zeit, das Album noch genauer anzuhören. So entdeckte ich &lt;em&gt;nadisna&lt;/em&gt; viele Highlights. Diese habe ich bis jetzt gefunden:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am schnellsten ist mir als Popsong-Liebhaber natürlich &lt;strong&gt;&amp;#8220;LikeLikeLike&amp;#8221;&lt;/strong&gt; eingefahren. Dieses luftig leichte Lied über die Aufregung des Versteckt-Verliebt-Seins ist wunderbar, es steckt an, schon beim zweiten Refrain trällert man mit. Sophie Hungers Musik hatte schon immer viel Seele - mit diesem Lied hat sie nun auch viel Soul bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei &lt;strong&gt;&amp;#8220;Das Neue&amp;#8221;&lt;/strong&gt; besticht nicht unbedingt der etwas platte deutsche Text, dafür das stimmige Jazz-Kleid mit einem sehr schönen Refrain.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;#8220;Heharun&amp;#8221;&lt;/strong&gt; ist ein staubtrockener Song, Sophie Hunger singt im Stop-And-Go-Modus - und Red Hot Chili Peppers-Gitarrist Josh Klinghoffer begeistert mit einem herrlich verschrobenen Solo. Der Song hat Potenzial.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Mitte des Albums steht die Freiheitsstatue. Genauer gesagt &lt;strong&gt;&amp;#8220;Z&amp;#8217;Lied vor Freiheitsstatue&amp;#8221;&lt;/strong&gt;, ein wunderschöner, ruhiger Klaviersong, unaufdringlich und trotzdem fast sowas wie ein Song-Monument. Klinghoffer hält sich zurück und spielt nur ein paar leise Töne - und beweist, dass er ein Meister des Understatements ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Höhepunkt von &lt;strong&gt;&amp;#8220;Holy Hells&amp;#8221;&lt;/strong&gt; kommt eigentlich schon nach 14 Sekunden. Dann nämlich setzt der geniale Michael Flury mit seiner Posaune ein, tief und bedrohlich und trotzdem unglaublich sexy. Das ganze Lied ist so tanzbar wie wenig sonst im Hunger-Katalog.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich überlegt, das neue Sophie Hunger-Album zu kaufen, der soll sich unbedingt die Special Deluxe Edition (oder die Doppel-LP mit CD) zulegen. Denn dort bekommt man sechs weitere Songs, unter anderem das verführerische &lt;strong&gt;&amp;#8220;The Musician&amp;#8221;&lt;/strong&gt; und die wunderschöne Bob Dylan-Coverversion &lt;strong&gt;&amp;#8220;One Too Many Mornings&amp;#8221;&lt;/strong&gt; - nicht einfach nur Zugaben, sondern echte Perlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;The Danger Of Light&amp;#8221; ist kein Album, über das man sich nach 2x hören schon eine Meinung bilden kann oder sollte. Mehrfaches Hören wird belohnt - man entdeckt mit jedem Mal mehr Beweise, dass Frau Hunger einmal mehr als Songwriterin gewachsen und ihre Band noch besser geworden ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;EAT THE MUSIC: &lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/tagged/Sophie%20Hunger" target="_self"&gt;Alle Sophie Hunger-Artikel&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;br/&gt;LIVE-FOTOS: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/collections/72157624547220449/" target="_blank"&gt;Alle Sophie Hunger-Konzertfotos&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/33102439343</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/33102439343</guid><pubDate>Sun, 07 Oct 2012 21:17:52 +0200</pubDate><category>Sophie Hunger</category><category>Plattenteller</category></item><item><title>Mumford &amp; Sons - Babel (2012)</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erneut jede Menge &amp;#8220;Däng-gedänga-däng-gedängä&amp;#8221;, Pathos und Herz. More of the same, quasi. Na und?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_maveoov1NQ1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gezügelte Anspannung im Intro und der Strophe. Die herrlich rauhe Stimme des Sängers. Der mehrstimmige Männergesang im Refrain. Die kolossale Banjo-Explosion nach dem ersten Refrain (&amp;#8220;Däng-gedänga-däng-gedängä&amp;#8221;). Die Euphorie im Rest des Songs. 2009 zum ersten Mal den Überhit &amp;#8220;Little Lion Man&amp;#8221; von Mumford &amp;amp; Sons zu hören (&lt;a href="http://www.musik-sammler.de/media/411683" target="_blank"&gt;er war auf einer Musikexpress-Heft-CD&lt;/a&gt;) war für mich ein einschneidendes Erlebnis. Nichts hatte mich darauf vorbereitet - und nichts, was man auf dem neuen, zweiten Mumford-Album &amp;#8220;Babel&amp;#8221; hören kann, lässt sich mit diesem ersten Höreindruck vergleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist für mich aber auch der einzige wahre Kritikpunkt an &amp;#8220;Babel&amp;#8221;: Mumford &amp;amp; Sons bewegen sich hier auf bekanntem Terrain, weichen vom Weg ihres Debüts nur minim ab. Sie variieren den Sound, den sie 2009 quasi &amp;#8220;erfunden&amp;#8221; haben: dieses &amp;#8220;Däng-gedänga-däng-gedängä&amp;#8221;, diesen Redneck-Americana-Western-Britpop-Pubfolkrock, der sich frech bedient in vielen Sparten der letzten 100 Jahre Musik. Wirklich überraschend ist da nichts. Jedes dieser Lieder auf dem neuen Album hat einen grossen Bruder oder eine grosse Schwester auf dem Debüt &amp;#8220;Sigh No More&amp;#8221;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bloss: &lt;em&gt;who cares&lt;/em&gt;? Ich sicher nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Babel&amp;#8221; packt mich vom ersten Takt des Titelsongs, und zwar bei den Eiern und beim Herz. Frontmann Marcus Mumford schreit und krächzt, Gitarre und Mandoline krachen, der Hörer jubiliert. Bei Songs 2 und 3 wird der Sound noch grösser, stadiontauglicher, und trotzdem geht die Ehrlichkeit und Dringlichkeit nie verloren. Hier spielt sich eine Band die Seele aus dem Leib, der es egal ist, wenn man sie als pathetische Weicheier beschimpft (&amp;#8220;The cynics can all fuck off&amp;#8221;, &lt;a href="http://www.nme.com/news/mumford-and-sons/66235" target="_blank"&gt;sagte die Band dazu im NME&lt;/a&gt;). &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Babel&amp;#8221; ist eine wunderschöne, kräftige, überschwängliche Platte, die mir das Herz wärmt. Da verzeihe ich es den Mumfords gerne, dass sie sich hier nur im Detail weiterentwickelt haben. Ich habe die grosse Hoffnung, dass es Mumford &amp;amp; Sons an diesem Punkt ihrer Karriere ähnlich machen &lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/1274232255/kings-of-leon-because-of-the-times-2007" target="_self"&gt;wie Kings Of Leon vor ein paar Jahren&lt;/a&gt;: mit dem Debüt die Leute aufrütteln, auf dem Zweitling das Erfolgsrezept variieren - und dann auf Album Nummer 3 in neue Gefilde aufbrechen und das Werk ihres Lebens abliefern. Ich würd&amp;#8217;s dieser Band von ganzem Herzen gönnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.mumfordandsons.com" target="_blank"&gt;mumfordandsons.com&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/32688443223</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/32688443223</guid><pubDate>Mon, 01 Oct 2012 23:19:00 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Mumford &amp;amp; Sons</category></item><item><title>Video</title><description>&lt;iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/rGKfrgqWcv0?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/32686215470</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/32686215470</guid><pubDate>Mon, 01 Oct 2012 22:46:19 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>mumford &amp;amp; sons</category></item><item><title>Zehn für den Herbst</title><description>&lt;p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_mb89v44Sgx1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;br/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;10 aktuelle Alben, die sich zur Zeit auf meinem Plattenteller drehen - und jedes davon kann ich aus unterschiedlichsten Gründen empfehlen:&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Antony &amp;amp; The Johnsons&lt;/strong&gt;&lt;span&gt; – &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Cut The World&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Ben Folds Five&lt;/strong&gt; – The Sound Of The Life Of The Mind (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/32215785188/ben-folds-five-the-sound-of-the-life-of-the-mind" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Paul Buchanan&lt;/strong&gt;&lt;span&gt; – &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Mid Air&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Bob Dylan&lt;/strong&gt; – Tempest (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/31750847420/bob-dylan-tempest-2012" target="_self"&gt;Review&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;The Gaslight Anthem&lt;/strong&gt;&lt;span&gt; – Handwritten&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Sophie Hunger&lt;/strong&gt; – The Danger Of Light&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Kid Kopphausen&lt;/strong&gt;&lt;span&gt; –&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt; I&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Luca Little&lt;/strong&gt;&lt;span&gt; – &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Locomotion&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Mumford &amp;amp; Sons&lt;/strong&gt; – Babel&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Of Monsters And Men&lt;/strong&gt; – My Head Is An Animal&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/32679459194</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/32679459194</guid><pubDate>Mon, 01 Oct 2012 20:55:00 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category></item><item><title>Ben Folds Five - The Sound Of The Life Of The Mind (2012)</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Trio, das ein paar hunderttausend uncoolen College-Kids durch ihre Schulzeit geholfen hat, ist nach 12 Jahren wieder zusammen. Auch wenn&amp;#8217;s abgelutscht klingt: der alte Zauber ist noch da. &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_maveqjYKAG1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Piano, Bass, Schlagzeug und mehrstimmiger Chorgesang. Mehr brauchten Ben Folds Five nicht, um richtig zu rocken. Und wie bestechend dieses Konzept war, zeigte sich sogar noch besser nach der Bandauflösung im Jahr 2000. Als Bandleader Ben Folds nämlich seine (künstlerisch und kommerziell) sehr erfolgreiche Solokarriere startete (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/981515438/ben-folds-rockin-the-suburbs-2001" target="_blank"&gt;&amp;#8220;Rockin&amp;#8217; The Suburbs&amp;#8221;&lt;/a&gt; von 2001 gehört immer noch zu meinen Lieblingsalben), behielt er das Konzept auf Tour nämlich einfach bei: seine Tourband bestand aus einem Bassisten und einem Schlagzeuger, die auch für die Harmoniegesänge zuständig waren. Mehr brauchte es nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und deshalb hat sich bei Ben Folds Five trotz 12-jähriger Trennung eigentlich nichts geändert (ausser vielleicht äusserlich: da sind ein paar Pfunde dazugekommen). Man legt die neue CD ein und hat von Anfang an das Gefühl, die Band sei nie weggewesen. Die Drums rumpeln, der Bass dröhnt schön laut, und Folds bearbeitet sein Piano wie ein Berserker - wie um in Erinnerung zu rufen, weshalb man ihn mal den &amp;#8220;Piano-Punker&amp;#8221; nannte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Songs reihen sich mühelos ins Werk von Ben Folds Five und von Folds&amp;#8217; Soloalben ein - auch hier wird klassisches Songwriting geboten. Die Songs sind hörbar geschult an&lt;em&gt; Piano Men&lt;/em&gt; wie Elton John, Billy Joel und Randy Newman, aber auch an Weird Al Yankovic oder 90er-College-Rock. Und natürlich ist die Band dann am besten, wenn sich in den Spass, den die drei beim Musizieren haben, die Melancholie schleicht, wenn sich Herzschmerz und Harmonien vereinigen. Songs wie &amp;#8220;Sky High&amp;#8221; oder &amp;#8220;Hold That Thought&amp;#8221; gehören zu den emotionalen Höhepunkten, aber auch spassige Rocker wie die erste Single &amp;#8220;Do It Anyway&amp;#8221; oder &amp;#8220;Draw A Crowd&amp;#8221; überzeugen. Und das Titellied ist ein schönes Überbleibsel aus den Sessions, die Ben Folds vor zwei Jahren mit Texten des britischen Autors Nick Hornby aufgenommen hat (&lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/post/1334872620/ben-folds-nick-hornby-lonely-avenue-2010" target="_blank"&gt;Review&lt;/a&gt;). Mit 10 Songs ist das Album kompakt und droht nicht in Reunion-Seeligkeit abzudriften.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Wiedervereinigung, die sich absolut gelohnt hat. Und die Lust macht auf mehr. &lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.benfolds.com/" target="_blank"&gt;benfolds.com&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;em&gt;EAT THE MUSIC: &lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/tagged/ben%20folds" target="_blank"&gt;Alle Ben Folds-Artikel&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;LIVE-FOTOS: &lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/sets/72157623071024203/with/4269164480/" target="_blank"&gt;Ben Folds Live in Berlin 2005&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;LIVE-FOTOS: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/sets/72157622394164230/with/3928542254/" target="_blank"&gt;Ben Folds Live in München 2007  &lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/32215785188</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/32215785188</guid><pubDate>Mon, 24 Sep 2012 22:57:08 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Ben Folds</category></item><item><title>Juhui, auf dieses Album habe ich mich schon die ganze Woche -...</title><description>&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/tumblr_maovlul5fC1qahieqo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Juhui, auf dieses Album habe ich mich schon die ganze Woche - ach was: den ganzen Sommer! - gefreut: “Babel” von Mumford &amp; Sons. (Wurde mit &lt;a href="http://instagram.com" target="_blank"&gt;Instagram&lt;/a&gt; aufgenommen)&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/31974989715</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/31974989715</guid><pubDate>Fri, 21 Sep 2012 09:32:18 +0200</pubDate></item><item><title>Cool: die Fraggles im neuen Video von Ben Folds Five “So...</title><description>&lt;iframe width="400" height="225" src="http://www.youtube.com/embed/mEyrfFwf3rI?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Cool: die Fraggles im neuen Video von &lt;b&gt;Ben Folds Five&lt;/b&gt; “So It Anyway”!&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/31943021084</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/31943021084</guid><pubDate>Thu, 20 Sep 2012 23:49:02 +0200</pubDate><category>Ben Folds</category><category>Plattenteller</category></item><item><title>Bob Dylan - Tempest (2012)</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das neue Album von Bob Dylan ist kein Meisterwerk. Aber es ist unverkennbar das Werk eines Meisters&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_maijriCDTc1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im deutschen &amp;#8220;Rolling Stone&amp;#8221; las ich erstmals das Wort &amp;#8216;Meisterwerk&amp;#8217; in Zusammenhang mit dem neuen Bob Dylan-Album. Klar: irgendwer holt bei Bob Dylan immer gleich die Superlative hervor, Dylan hat auf Kritiker irgendwie diese Wirkung. Nach 10 Tagen mit &amp;#8220;Tempest&amp;#8221; im Player kann ich sagen: das neue Album ist klar sein bestes seit &amp;#8220;Love And Theft&amp;#8221; (2001). Für ein Meisterwerk franst es ab der Mitte aber leider zusehr aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ersten fünf Songs des Albums sind makellos. Der entspannte Opener &amp;#8220;Duquesne Whistle&amp;#8221; zeigt gleich, was Dylans exzellente Band so drauf hat. Der Song groovt, Dylan tänzelt beinahe durch diese entspannten 5 Minuten und 43 Sekunden, kein Takt ist zuviel. Auch &amp;#8220;Narrow Way&amp;#8221; und &amp;#8220;Pay In Blood&amp;#8221; haben diesen Groove, verstaubt und trotzdem nicht von gestern. Dylan bellt sich durch diese Lieder, dass es eine wahre Freude ist. Dabei gelingen ihm ein paar herrliche Textschmankerl (soweit ich sie verstehe, Herr Dylan hat leider keine Texte beigelegt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu diesen fünf makellosen Songs gehören auch das herliche &amp;#8220;Soon After Midnight&amp;#8221; und, noch viel schöner, &amp;#8220;Long And Wasted Years&amp;#8221;. Es ist ein herrlich sanfter und gleichzeitig bitterer Song, für mich der Höhepunkt des Albums. Ab Song Nummer 6 beginnt das Ausfransen. Die Songs werden länger (7 Minuten, 9 Minuten, 13 Minuten!), aber nicht unbedingt besser. Das altbekannte Bluesriff von &amp;#8220;Early Roman Kings&amp;#8221; hat man bereits nach ein paar Takten satt, &amp;#8220;Scarlet Town&amp;#8221; kann die Spannung leider nicht über 7 Minuten halten, und der Titelsong, eine überlange Abhandlung der Titanic-Katastrophe, ist nicht mehr als ein nettes Guetnacht-Gschichtli. Irgendwo war der Vergleich mit &amp;#8220;Desolation Row&amp;#8221; zu lesen, aber davon ist dieses Lied meilenweit entfernt. Nach diesen eher schwachen 13 Minuten schafft es die John Lennon-Hommage &amp;#8220;Roll On John&amp;#8221; leider nicht mehr, die Stimmung zu heben, obwohl das Lied seine rührenden Momente hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie gesagt: kein Meisterwerk, aber das Werk eines Meisters. Und deshalb halt immer noch besser als vieles anderes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;PLATTENTELLER: &lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/tagged/bob%20dylan" target="_blank"&gt;Alle Bob Dylan-Artikel&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;LIVE-FOTOS: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/sets/72157622329361806/with/3907140882/" target="_blank"&gt;Bob Dylan Live in Zürich 2007&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/31750847420</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/31750847420</guid><pubDate>Mon, 17 Sep 2012 23:25:00 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Bob Dylan</category></item><item><title>Patent Ochsner - Trybguet (2003)</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie lange kann man den Refrain von &amp;#8220;W. Nuss vo Bümpliz&amp;#8221; wiederholen? Verdammt lange. Zum Glück wussten Patent Ochsner das im Jahr 2003.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_m682z9iEGQ1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Eigentlich habe ich nichts Gutes erwartet, als letztes Jahr bekannt wurde, dass ausgerechnet Chris von Rohr (früher Bassist bei KROKUS und jahrelanger Produzent der Benissimo-Rocker GOTTHARD) das &amp;#8220;Comeback&amp;#8221;-Album der bereits totgeglaubten PATENT OCHSNER produzieren sollte. Zum Glück hört man es nicht. Und zum Glück haben die Ochsners nach einem kreativen Tief und verschiedenen personellen Wechseln ihre Form wieder gefunden. Sie verbinden schmissige, radiotaugliche Popsongs mit dem Charme ihrer früheren Rumpelorchester-Tage und schwelgerischen Balladen. Plumpe Ausrutscher wie das langweilige &amp;#8220;Brandstifter&amp;#8221; bleiben zum Glück eine Ausnahme.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Es dominiert eine gewisse Schwermut, Songs wie &amp;#8220;Novämber&amp;#8221;, &amp;#8220;Companero&amp;#8221; oder &amp;#8220;Schnuppe&amp;#8221; handeln von verschiedenen Arten des Abschiednehmens. Und &amp;#8220;Schlangenäscht&amp;#8221;, &amp;#8220;Weischwienimeine&amp;#8221; oder eben &amp;#8220;Zimmer&amp;#8221; erinnern einen daran, weshalb PATENT OCHSNER vor 12 Jahren so neu und speziell waren. Büne Hubers Texte sind wie gewohnt gekonnt verspielt, etwas trivial und selten bös, was aber nie stört. Was sich live irgendwann etwas totläuft (Quizfrage: Wie lange kann man den Refrain von &amp;#8220;W. Nuss vo Bümpliz&amp;#8221; wiederholen? Antwort: Verdammt lange!), ist hier mit rund 47 Minuten erst noch auf ein erträgliches Mass zusammengestutzt. Treibt gut, diese Platte.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;em&gt;EAT THE MUSIC - &lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/tagged/patent%20ochsner" target="_self"&gt;Alle Patent Ochsner-Artikel&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;LIVE-FOTOS - &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/collections/72157622752357344/" target="_blank"&gt;Patent Ochsner Konzertfotos&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/25921697484</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/25921697484</guid><pubDate>Tue, 26 Jun 2012 13:38:00 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Patent Ochsner</category></item><item><title>Patent Ochsner - Liebi, Tod &amp; Tüüfu (2005)</title><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2005 suchte ich nach Gründen, die neue Patent Ochsner-CD nicht zu mögen - und fand viele Gründe dafür.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_m682o1GRqc1qaanu6.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Ich glaube, vorwerfen kann man mir nichts. Ich war ein guter Fan: treu, solidarisch, begeisterungsfähig. Ich war dabei, seit ich 1991 bei einem Radiokonzert von Stephan Eicher das erste Mal etwas von PATENT OCHSNER gehört habe. Ich war dabei, als sie vom obskuren Rumpelorchester aus Bern zu den Lieblingen der Schweizer Musikszene wurden. Ich war ihnen von ganzem Herzen dankbar, als sie 1994 mit&lt;em&gt;GMÜES&lt;/em&gt; wohl eines ihrer schönsten, aber auch traurigsten Alben veröffentlichten, gerade richtig für meinen ersten richtigen, suizidalen Liebeskummer. Ich konnte auch ihrem Bandkrisen-Album &lt;em&gt;STELLA NERA&lt;/em&gt;(1997) noch was gutes abgewinnen (zum Beispiel &amp;#8220;La Madonnina&amp;#8221;, &amp;#8220;Los&amp;#8221; oder &amp;#8220;Schruubstock&amp;#8221;). Ich hab&amp;#8217; auch zu ihnen gehalten, als den unsäglichen &amp;#8220;Bluetbadbullshitläärloufmagerquark&amp;#8221; zu einem 10minütigen Epos ausdehnten. Oder als Büne sich an seinen Solokonzerten völlig unmotiviert über den genialen Resli und seine singende Säge lustig machte. Ich habe erfreut geklatscht, als man 2002 endlich wieder neue Töne von ihnen hören konnte - auch wenn sie glattpoliert durch von Rohrs Regler und etwas langweilig waren und auf der Bühne immer mehr geschunkelt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Aber bei aller Liebe: &lt;em&gt;LIEBI, TOD &amp;amp; TÜÜFU&lt;/em&gt; könnte vielleicht das erste PATENT OCHSNER-Album sein, das ich mir nicht mehr kaufen werde. Warum? &lt;em&gt;&amp;#8220;Suech dir kä guete Grung zum bliibe / Grüng zum gah gitt&amp;#8217;s gnue&amp;#8221;&lt;/em&gt;singt Büne auf der neuen Platte. Ich beachte den Rat nicht, und mache mich auf dem Album auf die Suche nach Gründen, es zu mögen.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Also eins ist klar: Der Opener &amp;#8220;Grüns Licht&amp;#8221; ist kein Grund zum Bleiben. Dieser platte Song reiht sich nahtlos ein in diese typischen OCHSNER-Songs, die sie so gerne als Singles veröffentlichen. &amp;#8220;Brügg&amp;#8221; von &lt;em&gt;STELLA NERA &lt;/em&gt;(1997) ist so einer, &amp;#8220;Branstifter&amp;#8221; von &lt;em&gt;TRYBGUET&lt;/em&gt; (2003) ebenfalls. Strophen in Moll mit eher wenig Begleitung, dann kommt die Bridge mit mehr Instrumenten, schliesslich der gefällige, mehrstimmige Refrain. Wääk. Ab in den Ochsnerkübel damit.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Song 2 ist bereits die erste Ballade, &amp;#8220;Diener &amp;amp; Chnächt&amp;#8221;, auch hier ein Intro, das man schon von früheren Songs her kennt, eigentlich aber noch hübsch, zumindest bis nach 2 Minuten der unvermeidliche Schunkelrefrain kommt. Und die Bläser. Und die Chörli.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Klar, eigentlich darf man ja eine Band, die wegen ihres unverkennbaren Sounds so bekannt geworden ist, nicht kritisieren, wenn sie eine Platte mit ihrem unverkennbaren Sound machen. Kein Mensch geht zu den MEMPHIS HORNS und meint: &amp;#8220;Wie wär&amp;#8217;s, wenn ihr die Bläser mal links liegen lasst?&amp;#8221; Oder setzt Eric Clapton ans Klavier. Wenn also PATENT OCHSNER schon einen tollen Bläsersatz haben und einer noch Handorgel spielen kann, soll ihnen keiner verbieten, diese auch einzusetzen. Und trotzdem ist es leider so: Das obligate Bläser-Solo nach dem Refrain kommt bei PATENT OCHSNER so sicher wie ein zensiertes &amp;#8221;Fuck&amp;#8221; auf MTV. Und das kann einem irgendwann einmal auf die Nerven gehen. Man wünschte sich ab und zu, die Band würde ausbrechen, sich einen Dreck um ihren Sound scheren und uns überraschen. Jawohl: überraschen.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Auch dieses hin- und hergerissen-Sein zwischen Heimweh und Fernweh wie in &amp;#8220;Heimat&amp;#8221; kennt man gerade von PATENT OCHSNER schon zu Genüge. Da wirken Phrasen wie &lt;em&gt;&amp;#8220;Mini Heimat isch dert / wo&amp;#8217;n i no nie bi gsii&amp;#8221;&lt;/em&gt; einfach nur langweilig und abgedroschen.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Halt, ich fokussiere nicht mehr. Ich wollte eigentlich Gründe suchen, weshalb ich mir diese Platte doch noch in die Sammlung stellen sollte. Ach ja, &amp;#8220;Vohinger &amp;amp; Vovor&amp;#8221;, die erste Single-Auskopplung: guter Grund. Das Lied dauert gerade mal zwei Minuten, hat Pfeffer im Füdli und reisst mit, Büne ist so bös wie schon lange nicht mehr. Hier haben wir einen guten Texter, der sich zwar immer schön in seinem Themengebiet zwischen &amp;#8220;Verlassen-werden&amp;#8221; und &amp;#8220;Verlassen&amp;#8221; bewegt, der es aber herrlich auf den Punkt bringt, solange er nicht zusehr in Wortzaubereien abdriftet. Da kann er auch mal einen herrlich infantilen Text wie den vom &amp;#8220;Füdlifingerfritz&amp;#8221; schreiben (ich meine: &lt;em&gt;&amp;#8220;Fritz&amp;#8221;&lt;/em&gt; reimt sich auf &lt;em&gt;&amp;#8220;Schlitz&amp;#8221;&lt;/em&gt;!), es ist trotzdem höchst sympathisch und amüsant. Auch der &amp;#8220;Blues&amp;#8221; kratzt schön am Lack der Scheinheiligen.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Und gerade dann, wenn man bei &amp;#8220;Früecher&amp;#8221; denkt: &amp;#8220;Gut, diesen Song über die Zeit nach der Trennung, in der sich der Protagonist besauft und über die Liebe trauert, haben wir jetzt schon tausendmal gehört&amp;#8221;, genau dann holt uns dieser Büne Huber mit Zeilen wie &lt;em&gt;&amp;#8220;E Schnaps für jedes guete Jahr / u für jedes schlächte zwee / Für jedes Jahr dezwüsche eine meh&amp;#8221;&lt;/em&gt; wieder ab. Wenige schreiben in diesem Land solche Texte. Oder können, ohne lächerlich zu wirken, &lt;em&gt;&amp;#8220;Arsch&amp;#8221;&lt;/em&gt; in ein Liedeslied einbauen.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Und so verzeihe ich den OCHSNERS auf dieser Platte Banalitäten wie &amp;#8220;Villechlanisolasy&amp;#8221;, &amp;#8220;Grüns Licht&amp;#8221; oder ewige Liebeslieder wie &amp;#8220;Schlächte Verlüürer&amp;#8221;. Im Gegenteil - ich freue mich auch auf dieser Platte wie schon früher an den Momenten, wo mich PATENT OCHSNER berühren, mich abholen und packen. Auch wenn ich mich dagegen wehre. Und auch wenn diese Musik wahrscheinlich alles andere als cool ist.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Sollte ich diese Platte also nicht kaufen, dann nur weil ich mich schäme, dass mich solche unverschämt offene gefühlvolle Musik berührt. Einen anderen Grund gibt es nicht, den einen oder anderen schlechten Song schreibt jede Band auf diesem Planeten.&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Am besten lässt sich meine Beziehung zu PATENT OCHSNER wahrscheinlich mit Zeilen aus dem neuen Song &amp;#8220;Echo&amp;#8221; beschreiben. Ein Lied übrigens, das wie &amp;#8220;Compañero&amp;#8221; nicht von der Liebe zu einer Frau, sondern ganz sicher von der Band selber handelt. Da heisst es: &lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;&amp;#8220;Mir sy so mängisch verreckt / u uverstande / hei fängs so mänge Abstrich gmacht / (&amp;#8230;) / Mängs isch i d&amp;#8217;Hose / angers isch glunge / Hei funktioniert u hei verseit / (&amp;#8230;) / Es isch es Gschänk / gränzt an es Wunder / Nach au däm sy mir gäng no da&amp;#8221;.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p align="justify"&gt;Liebe, Tod und Teufel. Eigentlich sollte dies ein Verriss werden. &amp;#8220;Aber äbe&amp;#8230;&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;EAT THE MUSIC - &lt;a href="http://stoeff.tumblr.com/tagged/patent%20ochsner" target="_self"&gt;Alle Patent Ochsner-Artikel&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;LIVE-FOTOS - &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stoeff/collections/72157622752357344/" target="_blank"&gt;Patent Ochsner Konzertfotos&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/25921589459</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/25921589459</guid><pubDate>Tue, 26 Jun 2012 13:34:33 +0200</pubDate><category>Plattenteller</category><category>Patent Ochsner</category></item><item><title>Ich habe ein Faible für Rock’n’Roll-Roadmovies....</title><description>&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/36034618" width="400" height="225" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Ich habe ein Faible für Rock’n’Roll-Roadmovies. Deshalb freue ich mich wie ein kleines Kind auf die Mumford &amp; Sons-Doku “Big Easy Express”.&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/24835842645</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/24835842645</guid><pubDate>Sun, 10 Jun 2012 22:43:01 +0200</pubDate><category>Mumford &amp; Sons</category></item><item><title>Nach 6 Folgen ist für mich klar: die neue HBO-Serie...</title><description>&lt;iframe width="400" height="300" src="http://www.youtube.com/embed/ZUnAbwaDYr0?wmode=transparent&amp;autohide=1&amp;egm=0&amp;hd=1&amp;iv_load_policy=3&amp;modestbranding=1&amp;rel=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Nach 6 Folgen ist für mich klar: die neue HBO-Serie “Veep” mit Julia-Louis Dreyfus als fluchende und machtlose US-Vizepräsidentin ist DAS Comedy-Highlight des Jahres.&lt;/p&gt;</description><link>http://stoeff.tumblr.com/post/24086354126</link><guid>http://stoeff.tumblr.com/post/24086354126</guid><pubDate>Thu, 31 May 2012 00:05:16 +0200</pubDate></item></channel></rss>
